Jetzt hilft nur noch Psychologie. Nach einer ausgeglichenen ersten Hälfte gingen die Pinguine im zweiten Durchgang mit 1:5 gegen die Bayzillen aus Leverkusen unter. Das Pinguine-Tor erzielte Bernd mit dem Schlusspfiff.
Wer die 0:8-Pleite gegen Großflottbeck für einen Ausrutscher hielt, wurde am Sonntag eines Besseren belehrt. Begannen die Pinguine noch konzentriert und einigermaßen spielfreudig die Partie, liefen sie in der 2. Habzeit wie geprügeltes Federvieh über den künstlichen Rasen. Unvorstellbar die vielen Fehlpässe. Blamabel der körperliche Einsatz. Langweilig der Spielaufbau.
Folgerichtig kamen die Leverkusener zu ihrem ersten Treffer, für den guten Torwart Andreas nicht zu halten. Dann ging es Schlag auf Schlag. Zehn Minuten vor Abpfiff stand es 0:5. Daran vermochten auch vier kurze Ecken für die Pinguine nichts zu ändern. Erst Bernd wuselte sich in der letzten Spielminute durch die gegnerische Abwehr und brachte den Ball irgendwie im Gäste-Tor unter – begleitet von dem Kommentar: “Da hatte Ente wohl Mitleid.”
Was ist mit den Pinguinen los? Nach dem furiosen Auftakt-Sieg zu Beginn des Jahres gegen Hürth nun eine Niederlage nach der anderen. Ein Zuschauer brachte es auf den Punkt: “Kein Selbstvertrauen. Denen fehlt mentales Training.” Oder doch noch mal den Cornel fragen?
Nur 2. Reihe. Auch Norbert konnte das Debakel nicht verhindern.
Eigentlich-Pinguin Johannes brachte Phil außer Puste.
Dynamisch nur in Halbzeit eins. Dietmar konnte das Blatt nicht wenden.




