Super Pinguine! Das war seit langem mal wieder ein klasse Spiel. Und wenn’s nicht die eingespielten Bullybären mit ihren Alt-Nationalen gewesen wären, es wäre sicherlich mehr rausgesprungen als ein 0:2.
Gut eingestellt von Trainer Cornel, boten die Pinguine den Gastgebern auf der Anlage des Marienburger SC dauerhaft Paroli. Natürlich war der Gegner technisch versierter, dennoch überzeugten die Nord-Kölner durch mannschafts- dienliches, intelligentes Spiel. Soll heißen: Es wurde nicht viel gekniggelt, sondern der Ball wurde direkt zum nahe stehenden Mitspieler gepasst.
So mussten die Bullybären runde 20 Minuten bis zu ihrer ersten echten Tormöglichkeit warten. Die nutzten sie allerdings – wenn auch mit viel Glück. Umstritten das 2:0. Ein hoch gespielter Ball wurde noch in der Luft von einem Bullybären angenommen und ins Tor geschlagen. Gefährliches Spiel?
In der zweiten Hälfte machten die Pinguine Druck, waren dem Anschlusstreffer ein paar Mal sehr nahe. Die Parallelen zum deutschen Eishockey-Team: mit Markus ein Torwart, der wirklich toll gehalten hat (selbst der Gegner lobte); viele gute Torchancen, beim Abschluss versagten die Nerven. Gut und gerne hätte es nach dem Schlusspfiff auch 4:4, 6:4 oder 4:6 stehen können.
Eines ist sicher: Mit einer solchen Leistung sind die Pinguine auf dem richtigen Weg und stehen kurz vor ihrem zweiten Sieg in diesem Jahr. Der müsste dann allerdings in zwei Wochen auswärts gegen Honnef gelingen.




