Nie wieder Hamburg? Gelang den Pinguinen im letzten Jahr noch ein 2:0-Sieg gegen Rissen (nach einer 1:8-Niederlage gegen Großflottbek), kehrten Sie heute mit einem Gesamtergebnis von 2:20 von der Waterkant zurück an Vater Rhein. Dabei machten die Großflottbeker erst nach 12 Toren den Sack zu. Rissen schoss 8, allerdings in nur 50 Minuten. Der Platz musste für das Bundesligaspiel der 1. Herren-Mannschaften freigemacht werden.
Marlene Jaschke, Hauptperson des kulturellen Teils der Hamburg-Tour, klärte noch vor 22 Uhr im St. Pauli-Theater auf, dass auch die Helden der Nibelungen-Saga aus verkopften Kriegern und Herrschern und solchen, denen es eher unten rein und raus ging bestand. Wollte sagen: Cool versus heiß. Letzteres Merkmale beherrschte an beiden Tagen nicht gerade Nerven und Blut der Pinguine. Leidenschaft Fehlanzeige. Und auch die Götter der Technik und Taktik waren mehr Nordlichter als Wotans vom Rhein. Die Ergebnisse gingen vollkommen in Ordnung.
Mit mehr Inbrunst schritten die Pinguin-Weibchen und -männchen an die Tresen. Weniger überraschend. Spannender das Nachspiel der Vesper in der “Turnhalle”. Als tief in der Nacht Michaelas Handy klingelte, war’s nicht der heimliche Loverman, sondern der profane Kellner. 70 ungebuchte Euros in der Kasse veranlassten ihn, Michaela mit Knast zu drohen. Da konnte nur noch  Claus & Lenz helfen.
Abgesehen vom Sportlichen: War alles schlecht? Oder doch nochmal Hamburg?
(Eggi bestand darauf, als Torschütze des 2. Tores gegen Großflottbek erwähnt zu werden. Was hiermit geschieht. Das andere schoss Bernd.)




