Leiser als auf dem Friedhof nebenan. Freds Freunde verloren  das Mittwoch-Match gegen Super-Pinguine 0:1, danach war Stille im Schacht. Allenfalls das Kölsch mochte in ihren geschockten Kehlen zischen.
Platt, frustriert – ungläubige  Freds. Kein Wunder. Von Beginn an trumpften die Pinguine auf, kamen schon in den ersten Minuten mehrmals gefährlich vor das gegnerische Tor. Laufbereitschaft, konsequentes Abwehrverhalten und ein gutes Auge für den Mitspieler – Eigenschaften, die den Unterschied ausmachten. Pech, dass gute Möglichkeiten vergeben wurden. Glück, dass Gerd einen Siebenmeter pfiff. Den verwandelte Stefan sicher.
Gleiche Welt in der 2. Hälfte. Die Pinguine beherrschten die Szenerie – bis zehn Minuten vor Schluss. Hürth warf Mann und Maus nach vorn, machte Druck, erarbeitete sich Chancen. Vergeblich: Geburtstagskind Markus war sicher, sehr sicher. Drei, zwei, eine Minute – dann war Fred besiegt. Und Thomas bekam Lust: “Siegen macht sexy”. Empfehlung für ihn: Mal was wagen.
Super-Pinguine, super Spielerfrauen. Sie feuerten an und machten ihren Jungs nach dem Schlusspfiff die Welle. Kein Weib bei Fred. Noch ein Unterschied.





Wären die Pinguin-Weibchen nicht da, hätten die Pinguine noch klarer gewonnen.
Gratulation.
Hier der Nachweis:
„Belgische Sportmediziner haben mit einer aufwendigen Studie widersprochen, dass Sex vor dem Spiel leistungsfördernd ist. Die Sportmediziner argumentieren, dass die Spieler schon vor dem entscheidenden Moment ihre maximale Leistungsfähigkeit erreichen und dadurch versagen könnten. Fazit des Mediziners: Vor wichtigen Spielen sollte es keinen Sex geben. „